Ohnmacht:
Wenn der Körper leise um Hilfe bittet

Krise 2019-2021

Kurz nach der Öffnung und den Erkenntnissen aus Chiang Mai kam eine Zeit, die alles von mir verlangte…und gleichzeitig stand die Welt still.

In dieser Zeit erhielten zwei der wichtigsten Menschen in meinem Leben innerhalb weniger Monate lebensverändernde Diagnosen. Die Welt wurde stiller. Schmaler. Schwerer.

Drei Jahre später habe ich beide noch an meiner Seite:
Eine körperlich.
Einer im Herzen und im Geist.

Damals wusste ich nicht, wie sehr mich diese Zeit prägen würde. Ich funktionierte. Ich hielt durch. Ich machte weiter.

Bis mein Körper begann zu sprechen:
Nicht laut.
Nicht dramatisch.
Sondern konsequent.

Ich konnte nicht mehr ignorieren, dass etwas nicht stimmte.
Zum ersten Mal in meinem Leben musste ich mir eingestehen, dass ich es nicht alleine schaffte, sondern dass ich um Hilfe sollte und so begann ich eine Therapie – eine kognitive Verhaltenstherapie, um genauer zu sein.

Es war schwer. Und gleichzeitig heilsam.

Ich lernte kleine Dinge: zu schreiben, zu reflektieren, innezuhalten.

Vieles davon begleitet mich bis heute.

Diese Phase hat mir gezeigt:
Heilung beginnt oft nicht mit einer Antwort – sondern mit dem Mut, zuzuhören.

Du darfst jederzeit wiederkommen. Atem braucht keinen Zeitplan.

Ich lade dich ein, noch einmal tief in den Bauch und in deine Brust einzuatmen und mit dem Ausatmen alle Anspannung loszulassen.

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