Hi, ich bin Lisa.
Ich begleite Menschen mit Atemarbeit durch innere Übergänge – ruhig, nervensystemorientiert und in einem sicheren Rahmen.
Meine Arbeit ist nicht aus einer Methode entstanden.
Sie ist aus meinem eigenen Weg gewachsen.
Meine Reise – und warum ich heute mit Atem arbeite
Diese Arbeit hat sich nicht geplant ergeben.
Sie hat sich gezeigt – Schritt für Schritt, durch Erfahrung, Krise, Heilung und Verkörperung.
Etappe 1: Eine neue Welt öffnet sich
2019 reiste ich nach Thailand – genauer gesagt nach Chiang Mai. Dort kam ich zum ersten Mal mit Themen wie Familienaufstellung, Schattenarbeit, Ecstatic Dance und bewussten Gruppenräumen in Kontakt.
Für mich öffnete sich eine völlig neue Welt.
Nicht nur startete ich in meinem ersten eigenen Coaching-Business durch, sondern ich lernte eine neue Seite an mir kennen: eine tiefere, fühlendere, suchende.
Diese Zeit markierte den Beginn einer Reise – nicht weg von etwas, sondern hin zu mir selbst.
Etappe 2: Wenn der Körper spricht
Kurz darauf folgte eine der herausforderndsten Zeiten meines Lebens.
Zwei mir sehr nahestehende Menschen erhielten innerhalb weniger Monate lebensverändernde Diagnosen.
Diese Zeit forderte mich zutiefst.
Mein Körper begann deutlich zu zeigen, dass ich mich selbst zu lange übergangen hatte.
Zum ersten Mal in meinem Leben bat ich um Hilfe und begann eine kognitive Verhaltenstherapie. Sie war schwer – und zugleich heilsam.
Viele der kleinen Werkzeuge, die ich dort lernte, begleiten mich bis heute.
Etappe 3: Der Atem
Am 30.12.2021 nahm ich an meiner ersten Online-Breathwork-Session teil.
Diese Erfahrung veränderte mich nachhaltig.
Wie konnte etwas so Einfaches so viele Gefühle auslösen –
und wie war es möglich, diese Gefühle auszuhalten?
Was mich früher überwältigt hatte, wurde plötzlich beobachtbar.
Nach der Session fühlte ich mich nicht leer, sondern erleichtert – und dankbar.
Der Atem wurde für mich zu einem sicheren Zugang zu meinem inneren Erleben.
Etappe 4: Verkörperung & Tiefe
Im Februar 2022 zog es mich erneut nach Thailand – diesmal nach Koh Phangan.
Ich folgte keinem klaren Plan, sondern meinem Instinkt.
Ich war noch sehr fragil.
Allein das Betreten eines Shalas ließ mich oft weinen.
Und trotzdem wusste ich: Es hilft mir.
Ich fand Lehrer:innen, die mir Sicherheit gaben.
Ein Schutzrahmen war und ist mir essenziell.
In dieser Zeit begegnete ich auch dem Inner Walk – eine intensive Gehmeditation, begleitet von dem buddhistischen Mönch Phra Olarn.
Dort erlebte ich etwas Entscheidendes:
Ich musste die Last nicht allein tragen.
Getragen-sein im Kollektiv veränderte alles.
Etappe 5: Zerfall & Neuordnung
Nach meiner Rückkehr nach Deutschland begann eine Phase, die ich heute als Identitätskrise bezeichne.
Ich wusste nicht mehr, wer ich war oder was mir wirklich gut tat.
Mein bisheriges Business funktionierte nicht mehr.
Ich pendelte zwischen Nebenjob und innerer Erschöpfung.
Ich hielt durch – Tag für Tag.
Dann starb mein bester Freund.
In dieser Stille sagte ich zum Universum: „Ich kann nicht mehr. Jetzt bist du dran.“
Wenige Wochen später war ich zurück auf Koh Phangan – diesmal mit einer klaren Entscheidung:
Ich würde mir den Raum geben, mich wirklich kennenzulernen.
Etappe 6: Integration & Ausbildung
Atem, Körper, Nervensystem
In den folgenden Monaten begann ich, meinen Alltag neu zu gestalten – radikal einfach.
Schlafen, wenn ich müde war.
Essen, wenn ich Hunger hatte.
Pausieren, wenn mein Körper es brauchte.
Ich arbeitete mit Atem, Klang, Stille, Bewegung – und viel mit mir selbst.
Ich lernte Eisbaden kennen, absolvierte ein Trauma Awareness Training und vertiefte mein Verständnis für Nervensystem-Regulation.
2025 absolvierte ich schließlich meine Breathwork-Facilitator-Ausbildung im Amalurra Eco Resort in Spanien.
Dort lernte ich Rebirthing Breathwork, Shamanic Breathwork, Eisbad-Begleitung und Gruppenarbeit.
Am Ende der Ausbildung durfte ich selbst Räume halten – unter anderem beim Breathfest.
Heute – Meine Haltung
Heute weiß ich, warum ich so arbeite, wie ich arbeite.
Ich arbeite langsam.
Ich halte Räume, statt Prozesse zu pushen.
Ich begleite Menschen dabei, ihren Atem als Brücke zu nutzen –
vom Funktionieren ins Fühlen.
Vom Yang ins Yin.
Vom Machen ins Sein.
Der Harz -
Übergang & Herkunft
Ich stamme aus dem Tor zum Harz – einer Region voller Geschichten, Übergänge und Kraftorte.
Heute verbinde ich diese Herkunft mit meiner Arbeit.
Ich begleite Menschen nicht nur im Raum Leipzig, sondern auch in Retreats im Harz –
an Orten, die erinnern, dass Wandel leise geschehen darf.
Der Atem ist dabei die Schwelle.
Die Brücke.
Die Einladung.
Du darfst jederzeit wiederkommen. Atem braucht keinen Zeitplan.
Ich lade dich ein, noch einmal tief in den Bauch und in deine Brust einzuatmen und mit dem Ausatmen alle Anspannung loszulassen.
